Die Einteilung der Phytoöstrogene

In einem bereits bestehenden Beitrag >> haben wir euch wissen lassen, was Phytoöstrogene sind und welche Wirkungen sie mit sich bringen können. Heute wollen wir klären, wie bzw. wo sie sich einteilen lassen und welche Substanzen sie umfassen.

Dass wir uns hier mit dieser Thematik auseinandersetzen, hat mit dem Gehalt an Phytoöstrogenen in Soja (und daraus hergestellten Produkten) zu tun, das ihr ja auch auf unserer Webseite findet.

Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in Pflanzen vorkommen. Ihre Wirkung auf den menschlichen Körper wird immer noch untersucht, man vermutet jedoch, dass sekundäre Pflanzenstoffe gesundheitsförderlich wirken (können).

Sekundäre Pflanzenstoffe umfassen eine Vielzahl an Substanzen, die sich in Gruppen unterteilen lassen. Eine dieser Gruppen wären die Polyphenole. Polyphenole lassen sich in Flavonoide, Phenolsäuren und Phytoöstrogene einteilen.

Und auch die Phytoöstrogene, um die es hier geht, lassen sich unterteilen in Lignane, Coumestane und Isoflavone. Lignane sind zu einem hohen Anteil in Leinsamen enthalten, Coumestane in Mungobohnensprossen und Isoflavone in Soja. Bei den Phytoöstrogenen, von denen wir sprechen, wenn es um Soja geht, handelt es sich also um Isoflavone. Und auch die Gruppe der Isoflavone kann nochmals untereilt werden in Genestein, Daidzein, Glycitein und weitere.

Was im ersten Moment kompliziert wirkt, sind all die Ein- und Unterteilungen und die vielen Namen der Gruppen und Substanzen. Eine Grafik (siehe Titelbild) soll Überblick verschaffen.

Falls Fragen zur Einteilung der Phytoöstrogene aufgekommen sind, schreibt uns doch gerne eine E-Mail an j.fuschelberger@agrisan.at .

Bis bald!

 

Quelle

Rittenau, N. (2019): Vegan-Klischee ade! Wissenschaftliche Antworten auf kritische Fragen zu veganer Ernährung. Mainz: Ventil Verlag UG & Co. KG, S. 354-355

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