Das steckt im selbstgemachten Sojadrink

Im Sojadrink und auch in anderen Sojaprodukten (wie zum Beispiel Tofu, Tempeh, Edamame etc.) stecken viele wertvolle Nährstoffe. Ballaststoffe, Proteine, Eisen, Magnesium, Kalium und Zink gehören unter anderem zu den Inhaltsstoffen der Sojabohne.

Isoflavone, die zur Gruppe der Phytoöstrogene gehören, sind sekundäre Pflanzenstoffe, die eine – meist positive – Wirkung auf den menschlichen Körper mit sich bringen können. Es gibt dazu Unmengen an Literatur und man könnte demensprechend viel schreiben. In diesem Beitrag wird jedoch nur kurz darauf eingegangen.

Wenn wir das Wort „Phytoöstrogene“ hören, könnten wir annehmen, dass Soja östrogen-ähnliche Wirkung zeigt. Das muss aber nicht unbedingt sein. In manchen Fällen kann Östrogen positiv wirken, aber auch mögliche negative Effekte mit sich bringen. So kann viel Östrogen gut für die Knochen sein, aber die Wahrscheinlichkeit für eine Brustkrebsentwicklung erhöhen. Das heißt, am besten wäre ein selektiver Östrogenrezeptor-Modulator in unserem Körper, der zum einen proöstrogene und zum anderen antiöstrogene Wirkung zeigt. Es scheint, als spielen die Phytoöstrogene im Soja genau so eine modulierende Rolle im menschlichen Körper. Es sieht also so aus, dass Soja das Brustkrebsrisiko senkt (eine antiöstrogene Wirkung), aber ebenso hilft, Symptome menopausaler Hitzewallungen zu reduzieren (eine proöstrogene Wirkung).

Mehr Beiträge zu dem, was im Sojadrink steckt, werdet ihr bald auf unserer Seite zu „Alles über Soja“ finden. Wenn ihr außerdem an mehr Beiträge zu den möglichen Wirkungen der Sojabohne auf unseren Körper interessiert seid, könnt ihr uns das gerne wissen lassen und uns einfach eine Nachricht schicken!

 

Quelle

https://nutritionfacts.org/topics/soymilk/

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